EPOS-AI: die Anleitung
Stand: 17. August 2026
Diese Anleitung beschreibt alles, was du in EPOS-AI tun kannst. Sie ist in der Reihenfolge geschrieben, in der du wirklich arbeitest: erst das Manuskript, dann das Schreiben, dann die Prüfung, zuletzt die Ausgabe.
Sie sagt dir bei jeder Funktion drei Dinge: was sie tut, was sie liest, und was sie kostet. Und sie sagt dir, wo die Grenzen liegen. Ein Werkzeug, das seine Grenzen verschweigt, kostet dich Zeit an der falschen Stelle.
Inhalt
1. Wie EPOS-AI aufgebaut ist
Oben läuft eine Leiste mit acht Bereichen:
Dashboard ist dein Überblick: Wörterstand, Kapitelzahl, Schreibziel, zuletzt bearbeitete Kapitel.
Schreiben ist der Editor. Hier verbringst du die meiste Zeit. Rechts davon liegt das KI-Atelier mit den Werkzeugen, die am offenen Kapitel arbeiten.
Analyse prüft dein Manuskript über Kapitelgrenzen hinweg: Figuren, Zeitlinien, Logik, Spannungskurve.
Welt ist die Werkstatt: Figuren tief entwickeln, Schauplätze und Regeln festhalten, die Projekt-Bibel, Genre-Konventionen.
Verlag ist die Ausgabe: Exposé, Formatierung, Export als PDF, Word oder EPUB.
Autopilot sind Werkzeuge rund um die Veröffentlichung.
Extras ist alles rund um Guthaben, Zusatzpakete und Empfehlungen.
Lektorat Pro lektoriert ein ganzes Manuskript am Stück.
Rechts oben stehen dein Tokenstand, der Tag- und Nachtschalter, die Sprachumschaltung zwischen Deutsch und Englisch, ein Briefumschlag für Fehlermeldungen und das Fragezeichen, unter dem diese Anleitung liegt.
2. Dein Projekt
Ein neues Projekt anlegen
Klick oben links auf den Projektnamen. Dort wählst du zwischen einem neuen, leeren Projekt und dem Hochladen eines vorhandenen Manuskripts.
Ein Manuskript hochladen
Der Import nimmt DOCX, PDF und TXT. Andere Formate stehen bewusst nicht zur Auswahl, weil sie nicht sauber verarbeitet würden.
Der Import läuft in zwei Schritten: EPOS liest die Datei, zeigt dir die erkannte Kapiteleinteilung, und erst danach legst du das Projekt an. Wenn die Einteilung nicht stimmt, korrigierst du sie vorher statt hinterher.
Kapitel verwalten
Links im Editor liegt die Kapitelliste. Dort legst du neue Kapitel an, benennst sie um, duplizierst sie und ziehst sie in eine andere Reihenfolge.
Ein Projekt fasst bis zu 500 Kapitel. Ein Kapiteltitel darf bis zu 500 Zeichen lang sein, beim späteren Umbenennen sind es 200.
Löschen kannst du ein Kapitel nur, wenn mindestens zwei da sind. Ein gelöschtes Kapitel nimmt seine Lektoratsergebnisse und Analysen mit.
3. Schreiben
Speichern
Du musst nichts speichern. EPOS speichert von selbst, kurz nachdem du aufhörst zu tippen, und immer sofort, wenn du das Kapitel wechselst, den Reiter verlässt oder Strg und S drückst. Oben im Editor steht, ob gespeichert wurde.
Deine Texte sind zusätzlich gesichert. Bei jeder Änderung legt EPOS im Hintergrund eine Fassung des vorherigen Standes zurück, bis zu zwölf Stände je Kapitel, und sofort dann, wenn ein Kapitel plötzlich deutlich kürzer wird. Diese Sicherung siehst du in der Oberfläche nicht, sie ist ein Netz für den Fall der Fälle. Wenn dir Text abhandenkommt, schreib uns: in aller Regel lässt er sich zurückholen.
Die Werkzeugleiste
Rückgängig und Wiederherstellen, zwei Überschriftenebenen, fett, kursiv, unterstrichen, Formatierung entfernen, Liste, Zitat. Dazu die deutschen Anführungszeichen als Tastenkürzel.
Alles davon läuft in deinem Browser und kostet nichts.
Fokus
Der Knopf mit dem Ring blendet alles aus, was nicht dein Text ist. Drei Stufen: ruhige Spalte, gedimmtes Licht, Schreibmaschine. Mit F11 gehst du hinein, mit Esc wieder heraus.
Du kannst das offene Kapitel oder das ganze Buch drucken. Beim offenen Kapitel wird gedruckt, was gerade dasteht, auch ungespeichert. Beim ganzen Buch wird der gespeicherte Stand geladen.
Verlauf
Der Verlaufsknopf zeigt dir deine früheren Läufe: Lektorate, Stilanalysen, Logikprüfungen und Spannungsanalysen. Kostenlos, es wird nur nachgeschlagen.
4. Der Sparringspartner
Der Sparringspartner ist ein Gespräch über dein Buch, kein Textgenerator. Du fragst, er denkt mit: warum eine Szene nicht zündet, ob eine Figur glaubwürdig handelt, wie du eine Wendung vorbereitest.
Was er liest: deine bisherigen Nachrichten in diesem Projekt, dazu den Zusammenhang aus deinem Manuskript, wenn ein Projekt und ein Kapitel offen sind. Wie viel davon, hängt vom Tarif ab: Starter 30'000, Professional 80'000, Studio 150'000 Zeichen.
Was er merkt: nach jeweils acht neuen Nachrichten verdichtet EPOS das Gespräch zu einer Zusammenfassung. So bleibt der Faden erhalten, ohne dass jedes Mal die ganze Unterhaltung mitgeschickt wird.
Kosten: ja, jede Antwort verbraucht Token.
Über das Menü im KI-Atelier kannst du das Gedächtnis leeren. Das löscht den Sparring-Verlauf, nicht deine Lektoratsergebnisse.
5. Rechtschreibung
Du startest die Prüfung selbst: über die Kachel, den Knopf in der Werkzeugleiste oder mit F7. Sie läuft nicht mehr automatisch mit, weil jede Prüfung Token kostet und du entscheiden sollst, wann sie sich lohnt.
Was sie liest: das ganze offene Kapitel, bis 30'000 Zeichen.
Kosten: im Mittel etwa 740 Token je Prüfung, gemessen an 430 echten Läufen. Das ist die günstigste KI-Funktion im Haus.
Was du mit einem Fund tun kannst
Ersetzen übernimmt den Vorschlag direkt in den Text.
Im Kapitel ignorieren merkt sich, dass dieses Wort in diesem Kapitel in Ordnung ist. Es bleibt weg, auch wenn du das Kapitel schliesst und später erneut prüfst. Im Prüffenster steht, wie viele Wörter du hier ignoriert hast, und du kannst die Liste jederzeit zurücksetzen.
Wort lernen trägt das Wort in dein persönliches Wörterbuch ein. Das gilt dann für alle Kapitel und alle Projekte. Für Figurennamen und Eigenbegriffe ist das der richtige Weg.
Der Unterschied ist wichtig: ignorieren wirkt in einem Kapitel, lernen wirkt überall. Beides fasst bis zu 500 Wörter.
6. Lektorat
Das Lektorat arbeitet am offenen Kapitel. Es gibt vier Stufen, und sie unterscheiden sich nicht in der Gründlichkeit, sondern in dem, worauf sie schauen.
Korrektorat. Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung, formale Konsistenz. Liest nur dein Kapitel.
Stilistisches Lektorat. Wortwahl, Rhythmus, Filterverben, Wiederholungen, lebendige Verben, show statt tell. Liest nur dein Kapitel.
Dramaturgisches Lektorat. Spannungskurve, Szenenaufbau, Tempo, Konflikt, Figurenkonsistenz, Plotlogik. Diese Stufe bekommt zusätzlich den Zusammenhang deines Manuskripts mit, je nach Tarif zwischen 40'000 und 200'000 Zeichen.
Werk-Lektorat. Alle drei Stufen nacheinander am selben Kapitel. Der Name meint die Tiefe, nicht den Umfang: es ist weiterhin ein Kapitel. Für das ganze Buch gibt es Lektorat Pro.
Kosten: über alle Lektoratsarten hinweg im Mittel rund 40'600 Token je Lauf, gemessen an 482 echten Läufen. Die Spanne ist gross, weil ein kurzes Kapitel mit einer Ebene und ein langes Kapitel mit drei Ebenen weit auseinanderliegen. Bevor du startest, siehst du im Bestätigungsfenster, womit du ungefähr rechnen musst, und du kannst mit dem Knopf Tatsächlichen Verbrauch berechnen den Wert für genau dein Kapitel exakt zählen lassen. Dieses Zählen ist kostenlos.
Tarif: ab Professional. Das dramaturgische Lektorat und die inhaltliche Ebene im Werk-Lektorat setzen Studio voraus. Vor dem Start siehst du, welche Ebenen dein Tarif enthält.
Stimmtreues Lektorat
Der Schalter im Lektoratsfenster sorgt dafür, dass EPOS deine Schreibweise lernt und Vorschläge, die nicht zu dir passen, gar nicht erst macht. Das Profil entsteht aus deinem eigenen Text, nicht aus fremden Vorbildern.
Beim stilistischen Lektorat kommt eine Nachbesserung dazu: Vorschläge, die zu weit von deiner Stimme abweichen, werden ein zweites Mal formuliert, näher an dir. Das passiert automatisch und ohne Aufpreis.
7. Lektorat Pro
Lektorat Pro nimmt sich das ganze Manuskript vor, Kapitel für Kapitel, und läuft im Hintergrund weiter, auch wenn du das Fenster schliesst.
Du wählst eine Intensitätsstufe. Sie bestimmt, welche Ebenen laufen und wie streng gefiltert wird. Danach wählst du die Quelle: ein EPOS-Projekt oder ein hochgeladenes Manuskript.
Bevor du startest, kannst du den tatsächlichen Verbrauch berechnen lassen. Das kostet nichts und ist genauer als jede Schätzung.
Ein Lauf über ein Buch dauert mehrere Minuten bis über eine Stunde. Du siehst den Fortschritt und kannst abbrechen.
Am Ende bekommst du zwei Dinge: die Durchsicht in EPOS (siehe nächster Abschnitt) und eine Word-Datei im Verlagsformat, mit nachverfolgten Änderungen und Randkommentaren.
8. Die Durchsicht
Ein Lektorat über ein ganzes Buch liefert schnell mehrere tausend Anmerkungen. In einer Word-Datei sind die für einen Menschen nicht abzuarbeiten. Deshalb gibt es die Durchsicht.
Du öffnest sie über den Knopf Durchsicht in der Auftragsliste von Lektorat Pro oder aus dem Ergebnisfenster des Lektorats im Editor.
Was du siehst: alle Anmerkungen, nach Kapitel geordnet, in Textreihenfolge. Je Anmerkung stehen dort die Schwere, die Ebene, die Kategorie, die betroffene Textstelle, die Begründung und, wo es einen gibt, der Vorschlag.
Filtern. Nach Ebene, Schwere, Kategorie und Kapitel, beliebig kombinierbar. Oben steht immer, wie viele Anmerkungen gerade sichtbar sind.
Zusammenfassen. Kommt dieselbe Art von Anmerkung fünfmal oder öfter im selben Kapitel vor, fasst EPOS sie zu einer Gruppe zusammen, die du aufklappen kannst. Aus viertausend Einzelposten werden so ein paar hundert. Du kannst das Zusammenfassen abschalten.
Abarbeiten. Jede Anmerkung kannst du als erledigt oder als nicht relevant markieren. Das bleibt gespeichert, auch wenn du das Fenster schliesst. Oben läuft ein Fortschrittsbalken mit.
Zur Stelle springen. Ein Klick öffnet das Kapitel an der betreffenden Stelle.
Übernehmen
Anmerkungen, die einen fertigen Ersatztext mitbringen, tragen einen Knopf Übernehmen. Ein Klick setzt den Vorschlag an genau dieser Stelle in dein Kapitel ein. Daneben steht sofort Rückgängig.
Drei Dinge solltest du dazu wissen.
Erstens: nicht jede Anmerkung ist übernehmbar. Viele sind Kommentare oder Hinweise an dich als Autor. Die haben keinen Knopf, weil man sie nicht einsetzen kann, ohne den Text zu beschädigen. Oben im Fenster steht, wie viele der Anmerkungen einen Ersatztext haben.
Zweitens: die Stelle muss noch buchstabengenau dastehen. Hast du das Kapitel seit der Prüfung überarbeitet, findet EPOS die Stelle nicht mehr eindeutig und schreibt dann bewusst gar nichts. Stattdessen steht dort, warum. Über alle gemessenen Läufe hinweg trifft das etwa ein Drittel der Vorschläge. Das ist kein Fehler, sondern der Beweis, dass du weitergeschrieben hast.
Drittens: vor jedem Einsetzen wird gesichert. EPOS legt den Stand deines Kapitels zurück, bevor es etwas ändert, und prüft die Sicherung nach. Kommt sie nicht zustande, wird nicht geschrieben. Jede einzelne Übernahme lässt sich rückgängig machen, und ein ganzes Kapitel kannst du auf den Stand vor der Durchsicht zurücksetzen.
Alle übernehmen gibt es auch. Davor siehst du, wie viele Stellen in welchen Kapiteln betroffen sind, und danach kannst du den ganzen Schwung mit einem Klick zurücknehmen.
9. Analyse
Die Analysewerkzeuge schauen über Kapitelgrenzen hinweg. Sie sind Zweitmeinungen, kein Ersatz für Gegenlesen.
Figuren-Konsistenz. Prüft, ob deine Figuren sich widersprechen, und legt die gefundenen Figuren mit Beschreibung in deiner Figurenverwaltung ab. Ein zweiter Lauf ergänzt, was neu ist, und lässt unangetastet, was du selbst eingetragen hast. Liest bis 50'000 Zeichen deines Manuskripts, im Mittel rund 18'600 Token je Lauf.
Zeitlinien und Kontinuität. Sucht kapitelübergreifend nach Widersprüchen: Details, die sich zwischen Kapiteln ändern, ohne dass die Geschichte das erklärt. Arbeitet mit automatischen Zusammenfassungen jedes Kapitels, und prüft auffällige Kandidaten anschliessend noch einmal am echten Kapiteltext gegen. Im Mittel rund 31'500 Token, je nach Buchlänge deutlich weniger oder mehr. Studio.
Logikfehler. Sucht gebrochene Kausalität, Motivationsbrüche, Zeitlogikfehler und Verletzungen deiner Weltregeln. Rund 24'400 Token je Lauf. Studio, bis zu drei Läufe je Stunde.
Spannungskurve. Zeichnet den Verlauf der Spannung über dein Manuskript.
Andeutungs-Assistent. Hilft dir, einen Hinweis früh zu setzen, den du später einlösen willst. Ab Professional.
Jedes dieser Werkzeuge sagt dir nach dem Lauf, wie viel von deinem Manuskript es tatsächlich gelesen hat. Steht dort nicht 100 Prozent, dann hat es den Rest nicht gesehen, und ein Widerspruch im ungelesenen Teil bleibt unentdeckt.
10. Welt
Charakter-Workshop. Entwickelt eine einzelne Figur weiter: psychologisches Profil, Hintergrund, Beziehungen, Motivation, je nachdem, was du fragst. Liest Name, Beschreibung und gespeicherte Eigenschaften dieser Figur plus deine Frage.
Weltenbau. Schauplätze, Systeme, Geschichte, Magie, Technik, gesellschaftliche Regeln. EPOS liest dabei den Zusammenhang deines Manuskripts mit und speichert das Ergebnis von selbst, du musst nicht extra auf Speichern klicken.
Projekt-Bibel. Zieht aus deinem Manuskript eine Werkübersicht: Figuren, Orte, Weltregeln, wichtige Fakten. Das ist das Nachschlagewerk zu deinem eigenen Buch.
Genre-Expertise. Prüft dein Manuskript aus der Sicht eines Kenners deines Genres: typische Regeln, Fallen, Lesererwartungen. Sieben Genres stehen zur Wahl. Einzelne Werkzeuge darin setzen Professional voraus, das siehst du vor dem Start.
11. Verlag
Exposé-Generator. Stellt dir fünf Fragen: Logline, Plot, Protagonist, Antagonist, Marktverortung. Aus deinen Antworten formuliert er ein Exposé in Verlagsform. Wichtig zu wissen: er arbeitet mit deinen Antworten, nicht mit deinem Manuskript. Das Ergebnis lädst du als Markdown-Datei herunter oder kopierst es. Es wird in dieser Sitzung angezeigt und ist danach im Verlag-Bereich nicht wieder aufrufbar, sichere es dir also.
Formatierungsassistent. Zwei Werkzeuge, beide kostenlos und ohne KI, alles läuft in deinem Browser. Das eine räumt typografisch auf: doppelte Leerzeichen, Leerzeichen vor Satzzeichen, gerade Anführungszeichen zu typografischen, drei Punkte zum Auslassungszeichen. Das andere schätzt deine Seitenzahl und vergleicht sie mit den Vorgaben von KDP, BoD, epubli, tredition, Apple Books und Google Play. Die Vorgaben sind auf dem Stand Mai 2026, prüf sie vor der Abgabe noch einmal beim Anbieter.
Export. PDF, Word und EPUB, jeweils vom ganzen Buch oder von einem einzelnen Kapitel. Du wählst Schrift und Optionen, dann lädst du die Datei herunter. Der Export kostet keine Token, es ist reine Formatumwandlung. Ein Inhaltsverzeichnis bekommt die PDF-Datei ab Studio, die Word-Datei in jedem bezahlten Tarif.
12. Autopilot
Der Autopilot bündelt Werkzeuge rund um die Veröffentlichung: den Buch-Scanner, den Ideen-Bewerter, den Launch-Planer und den Hilfe-Scanner.
Ab Professional sind die Scans und Bewertungen unbegrenzt enthalten. Der Launch-Planer kommt mit Studio dazu. Der Starter-Plan enthält den Autopiloten nicht.
13. Extras
Token nachkaufen. Fünf Pakete zwischen 500'000 und 100 Millionen Token. Gekaufte Token verfallen nach einem Jahr. Wenn ein Aufstieg in den nächsten Tarif für dich günstiger wäre als das Paket, sagt EPOS dir das vor dem Kauf.
Add-ons und Pakete. Einzelne Funktionen lassen sich dazukaufen, statt in den nächsten Tarif zu wechseln. In der Karte steht, ab welchem Tarif eine Funktion ohnehin enthalten ist. Ist ein Add-on für deinen Tarif nicht vorgesehen, siehst du das vor dem Kauf.
Freunde einladen. Du bekommst einen Link. Meldet sich jemand darüber an, bekommt er sofort ein Willkommensguthaben, und du bekommst deinen Bonus, sobald seine erste Zahlung durch ist. Steigt er später auf, kommt ein weiterer Bonus dazu. Dein eigener Bonus ist auf zehn Empfehlungen im Monat begrenzt.
KI-Erkennung und Vermenschlichung. Prüft einen Text darauf, wie maschinell er wirkt, und schreibt ihn auf Wunsch natürlicher. Bis 50'000 Zeichen für die Prüfung, bis 20'000 für das Umschreiben. Studio oder als Add-on.
14. Konto, Abo und Sicherheit
Das Zahnrad rechts oben öffnet deine Kontoeinstellungen.
Name, Mailadresse und Währung änderst du dort selbst. Bei der Mailadresse bestätigst du mit deinem Passwort, und die neue Adresse bekommt eine Bestätigungsmail. Bis du darauf klickst, gilt die alte weiter.
Passwort ändern und auf allen Geräten abmelden liegen im Abschnitt Sicherheit. Das zweite ist der richtige Knopf, wenn du den Verdacht hast, dass jemand anders Zugang zu deinem Konto hat.
Zwei-Faktor-Anmeldung. Du kannst deine Anmeldung zusätzlich mit einer Authenticator-App absichern. EPOS zeigt dir einen QR-Code, du bestätigst mit dem sechsstelligen Code aus der App, und bekommst danach acht Sicherungscodes. Schreib sie dir auf. Jeder funktioniert einmal und rettet dich, wenn du keinen Zugriff auf dein Telefon hast.
Abo. Du siehst deinen Tarif, den Preis und den Zeitraum. Wechseln, kündigen, eine Kündigung widerrufen und ein gekündigtes Abo reaktivieren geht ebenfalls dort. Nach einer Kündigung kannst du bis zum Ende des angezeigten Tages um 23:59 Uhr weiterarbeiten, nicht nur bis zur Uhrzeit des Vormonats.
Konto löschen. Endgültig, mit allen Projekten und Kapiteln. Es gibt danach keinen Weg zurück.
15. Was etwas kostet und wie du es steuerst
EPOS rechnet in Token. Ein Token ist grob ein halbes bis ganzes deutsches Wort, gezählt wird alles, was hineingeht und wieder herauskommt.
Vor jedem Klick, der Token kostet, öffnet sich ein Fenster. Darin steht, was die Funktion tut, was sie liest, was sie im Mittel gekostet hat, und wie hoch dein Guthaben gerade ist. Erst nach deiner Bestätigung läuft etwas. Bei der Rechtschreibprüfung erscheint dieses Fenster nur beim ersten Mal je Sitzung, weil du sie oft brauchst.
Dort steht auch ein Satz, der wichtig ist: der Verbrauch fällt auch dann an, wenn dir das Ergebnis nicht gefällt. Die KI arbeitet, sobald du auf Starten klickst, unabhängig davon, ob dir das Ergebnis nützt.
Kostenlos sind: Schreiben und Speichern, die Formatierung, alle drei Exportformate, das Drucken, der Verlauf, die Durchsicht samt Übernehmen und Rückgängig, und das Berechnen des tatsächlichen Verbrauchs vor einem Lektorat.
Die Testphase enthält 10'000 Token. Das reicht zum Umschauen und für ein bis zwei kleinere Anfragen, nicht zum Arbeiten an einem Buch. Rechtschreibprüfung, Sparring, Figuren und Weltenbau sind in der Testphase offen, Lektorat und Exposé nicht.
16. Was EPOS-AI nicht kann
Diesen Abschnitt hätten wir weglassen können. Wir lassen ihn stehen, weil du sonst an der falschen Stelle Zeit verlierst.
Die Kontinuitätsprüfung findet nicht alles. In unserem eigenen Test mit einem Buch, in das wir absichtlich zehn Widersprüche eingebaut haben, hat sie zwei bis drei davon gefunden. Sie meldet selten etwas, das nicht besteht, aber sie übersieht viel. Findet sie nichts, heisst das nicht, dass dein Manuskript sauber ist. Sie ersetzt kein Gegenlesen.
Das Übernehmen in der Durchsicht klappt nicht überall. Bei etwa einem Drittel der Vorschläge hat sich der Text seit der Prüfung geändert, dann setzt EPOS bewusst nichts ein.
Analysen sehen nicht immer dein ganzes Buch. Jede Analyse sagt dir nach dem Lauf, wie viel sie gelesen hat. Schau hin.
Der Exposé-Generator kennt dein Manuskript nicht. Er arbeitet mit deinen fünf Antworten.
Die Rechtschreibprüfung kennt Deutsch und Englisch. Die weiteren Sprachen im Auswahlfeld sind noch nicht eigens abgestimmt.
17. Wenn etwas nicht klappt
Der Briefumschlag rechts oben meldet einen Fehler direkt an uns, samt der Stelle, an der du gerade warst. Das ist der schnellste Weg.
Für alles andere gibt es den Support-Chat unten rechts.
Und wenn dir Text fehlt: melde dich sofort und schreib nicht darüber weiter. Wir haben Sicherungen deiner Kapitel, und je früher wir suchen, desto sauberer bekommen wir den Stand zurück.