Manuskript exportieren & veröffentlichen: Der komplette technische Guide von Word bis Amazon KDP
Du hast deinen Roman fertig geschrieben. 90.000 Wörter, 38 Kapitel, ein Jahr Arbeit. Und jetzt stehst du vor der Frage, die kein Schreibratgeber dir beigebracht hat: Wie kommt das Ding jetzt in die Welt?
Das Exportieren und Formatieren eines Manuskripts ist der am meisten unterschätzte Schritt im gesamten Schreibprozess. Es ist kein kreativer Akt — es ist Handwerk. Und wie jedes Handwerk hat es Regeln, Standards und Fallstricke, die zwischen einem professionell wirkenden Manuskript und einem, das sofort als Amateurwerk erkannt wird, entscheiden.
Dieser Guide führt dich durch alle relevanten Exportformate, erklärt die technischen Anforderungen für Verlage und Selfpublishing-Plattformen, und zeigt dir, wie moderne Schreibwerkzeuge wie EPOS-AI diesen Prozess erheblich vereinfachen.
Die drei Exportformate und ihre Verwendungszwecke
Nicht jede Plattform akzeptiert jedes Format — und nicht jedes Format ist für jeden Zweck geeignet. Hier ist die Übersicht, die du brauchst, bevor du exportierst:
Microsoft Word (.docx) — Das Verlagsformat
Wenn du dein Manuskript an einen Verlag oder literarischen Agenten schickst, wird in 95% der Fälle .docx erwartet. Das ist der Industriestandard. Kein PDF, kein Google Doc-Link, kein RTF. Word — und zwar korrekt formatiert nach den Manuskriptstandards.
Die Anforderungen variieren leicht je nach Verlag, aber die Grundregeln sind stabil: 12pt Schriftgröße, Schriftart Times New Roman oder Courier New, 1,5- bis 2-zeiliger Zeilenabstand, 2,5 cm Seitenränder rundum, rechtsbündige Kopfzeile mit Autorname / Titel / Seitenzahl, keine dekorativen Elemente.
Wichtig: Das Word-Dokument, das du einreichst, ist kein fertiges Buch. Es ist ein Arbeitsdokument für Lektoren. Es soll professionell und lesbar sein — nicht typografisch perfekt.
PDF — Druckfertig oder zur Ansicht
PDF wird für zwei Zwecke verwendet: druckfertige Manuskripte für Print-on-Demand-Plattformen (hier gelten präzise technische Spezifikationen) und interne Lesefassungen, die du Beta-Lesern oder dir selbst zur Lektüre schickst.
Für Verlage eignet sich PDF in der Regel nicht als Einreichungsformat — Lektoren können im Word-Dokument Kommentare und Änderungen einarbeiten, nicht in einer PDF. Ausnahme: Manche kleineren Verlage oder Literaturzeitschriften akzeptieren PDF explizit.
Für Selfpublishing-Druckausgaben muss deine PDF exakte Maßvorgaben erfüllen: Seitenformat, Beschnittzugabe (Bleed), Sicherheitsabstand (Safety Margin), eingebettete Schriften. Ein falsch erstelltes Print-PDF wird von der Druckerei abgelehnt.
ePub — Das eBook-Format
ePub ist das universelle eBook-Format — unterstützt von Kindle (über Konvertierung), Apple Books, Tolino, Kobo und fast allen anderen Plattformen. Es ist ein XML-basiertes Format, das Fließtext dynamisch an verschiedene Bildschirmgrößen anpasst.
Amazon KDP bevorzugt .epub oder .docx als Upload-Format und konvertiert intern zu seinem proprietären KFX-Format. Apple Books erwartet ein validiertes ePub. Für professionelle Ergebnisse sollte dein ePub gegen den offiziellen EPUBCheck-Validator getestet sein.
Was viele nicht wissen: Ein schlecht formatiertes ePub erzeugt auf E-Readern Darstellungsprobleme — falsche Einrückungen, fehlende Kapitelüberschriften, kaputte Links im Inhaltsverzeichnis. Das fällt Lesern auf und schadet Bewertungen.
Schritt-für-Schritt: Manuskript für Verlagseinreichung formatieren
Globale Formatierung setzen
Öffne dein Manuskript in Word und setze zunächst die globale Formatierung für den gesamten Text: Markiere alles (Strg+A), dann: Schriftart Times New Roman oder Courier New, 12pt, Schwarz. Zeilenabstand: 1,5 oder 2,0 (nach Verlagsvorgabe). Absatzformatierung: Erstzeile 1,25 cm einrücken (kein Leerabstand zwischen Absätzen — das ist ein häufiger Anfängerfehler).
Titelseite erstellen
Die erste Seite ist keine Kapitelseite — sie ist die Titelseite. Links oben: Dein vollständiger Name, Adresse, E-Mail, Telefonnummer. Rechts oben: Ungefähre Wortzahl (gerundet auf 1.000). Mitte der Seite: Romantitel in Großbuchstaben. Darunter: „von [Dein Name]". Noch weiter unten, optional: Genre und Zielgruppe.
Kopfzeile einrichten
Jede Seite ab Seite 2 braucht eine rechtsbündige Kopfzeile mit: Nachname / Kurzform des Titels / Seitenzahl. Beispiel: „Müller / DIE STILLE DES SEES / 47". Das hilft Lektoren, bei losgelösten Seiten den Kontext sofort zu erkennen. In Word: Einfügen → Kopfzeile → dann Felder für Autor, Titel und automatische Seitenzahl einfügen.
Kapitelbrüche formatieren
Jedes neue Kapitel beginnt auf einer neuen Seite — erzeugt durch Seitenumbruch (Strg+Enter), nicht durch viele Leerzeilen. Kapitelüberschriften: zentriert, eine Drittel-Seite von oben. Text beginnt ohne Einrückung in der ersten Zeile nach der Überschrift. Szenenbrüche innerhalb eines Kapitels: drei Sternchen (***) oder ein Leerabsatz mit zentriertem „#".
Typografische Reinigung
Gehe durch das Dokument und bereinige typografische Fehler: Doppelte Leerzeichen (Suchen & Ersetzen: zwei Leerzeichen → ein Leerzeichen, mehrfach ausführen). Leerzeichen vor Satzzeichen (besonders bei Ausrufezeichen und Fragezeichen). Falsche Anführungszeichen (automatische Typografie deaktivieren oder manuell korrigieren). Bindestriche: Ein-Strich (-) für Zusammensetzungen, Gedankenstrich (—) für Einschübe.
Amazon KDP: So lädst du dein Manuskript korrekt hoch
Amazon Kindle Direct Publishing ist die größte Selfpublishing-Plattform der Welt — und hat spezifische Anforderungen, die über eine simple Word-Formatierung hinausgehen.
Das eBook-Upload
Für die Kindle-Ausgabe akzeptiert KDP .docx, .epub, .html und weitere Formate. Die beste Qualität erzielst du mit einem sauber formatierten .epub, das du vorab mit dem kostenlosen KDP Previewer überprüft hast. Was zu prüfen ist: automatisch generiertes Inhaltsverzeichnis mit klickbaren Links, korrekte Kapitelüberschriften mit Heading-Styles (nicht manuell formatiert), kein fest kodierter Seitenumbruch mitten im Absatz.
Ein häufiger Fehler: Autoren laden das identische Word-Dokument hoch, das sie für Verlage erstellt haben. Das erzeugt auf Kindle oft schlechte Ergebnisse, weil die Verlagsformatierung (feste Seitenränder, eingebettete Seitenangaben) für dynamische E-Reader-Darstellung nicht geeignet ist.
Das Print-on-Demand-Upload (KDP Paperback)
Für die gedruckte Version gelten andere Regeln. KDP erwartet eine druckfertige PDF mit genauen Dimensionen — abhängig von der gewählten Buchgröße. Standard für Taschenbücher in Deutschland: 13,5 × 21,5 cm (5,31 × 8,5 Zoll). Beschnittzugabe: 3 mm auf allen Seiten. Eingebettete Schriften (nicht nur verlinkt). Mindestauflösung für Bilder: 300 DPI.
KDP stellt eine kostenlose Vorlage (Template) für jedes Buchformat bereit — nutze sie. Sie enthält alle Seitenränder, Beschnittzugaben und Grundformatierungen bereits korrekt.
| Plattform | eBook-Format | Print-Format | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Amazon KDP | .epub oder .docx | PDF (300 DPI) | KDP Previewer nutzen |
| Apple Books | Validiertes .epub | — | EPUBCheck erforderlich |
| Books on Demand (BoD) | .epub | PDF nach BoD-Vorgaben | ISBN-Vergabe inklusive |
| Tolino / Thalia | .epub | Über BoD oder Ingram | Für deutschsprachigen Markt stark |
| Verlagseinreichung | — | .docx (Manuskriptstandard) | Kein PDF, kein eBook |
Die häufigsten Formatierungsfehler — und wie du sie erkennst
Fehler 1: Leerabsätze statt Einrückungen
Im Internet-Zeitalter hat sich der Stil eingebürgert, Absätze durch eine Leerzeile zu trennen statt durch Einrückung. Im Buch ist das falsch. Bücher verwenden Erstzeilen-Einrückungen (ca. 1 cm), keine Leerabsätze. Ausnahme: Der erste Absatz eines Kapitels und der erste Absatz nach einem Szenenbruch haben keine Einrückung.
Fehler 2: Kursivschrift statt Kursivschrift
Das klingt absurd, ist aber real: Viele Schreibprogramme unterscheiden zwischen echter Kursivschrift (Italic) und synthetischer Kursivschrift (künstlich geneigt). Letztere sieht in manchen Programmen gut aus, wird beim Export aber falsch dargestellt oder geht verloren. Stelle sicher, dass du immer echte Kursivschrift verwendest.
Fehler 3: Feste Seitenumbrüche im eBook
Was in einer PDF perfekt aussieht, zerstört ein eBook. Feste Seitenumbrüche (außer an Kapitelenden) erzeugen auf E-Readern häufig riesige Weißflächen oder getrennten Text. Im eBook-Export müssen alle nicht-wesentlichen Seitenumbrüche entfernt werden.
Fehler 4: Fehlende Metadaten
Ein ePub ohne korrekte Metadaten (Titel, Autor, ISBN, Sprache, Beschreibung, Kategorie) wird von Amazon KDP und Apple Books oft mit reduzierten Suchfunktionen indexiert. Metadaten sind nicht optisch — sie sind der Unterschied zwischen einem Buch, das gefunden wird, und einem, das im Katalog verschwindet.
Fehler 5: Falsches Inhaltsverzeichnis
Ein manuell erstelltes Inhaltsverzeichnis (einfach eingetippt) ist für eBooks nutzlos — die Seitenzahlen stimmen nicht, und die Links funktionieren nicht. Ein korrektes eBook-Inhaltsverzeichnis muss aus den Heading-Stilen des Dokuments automatisch generiert werden.
Wie EPOS-AI den Export-Prozess vereinfacht
Der Export-Prozess ist einer der Bereiche, in denen spezialisierte Schreibwerkzeuge gegenüber Word+manuellem-Export am stärksten punkten. EPOS-AI hat alle Exportformate direkt integriert — inklusive der spezifischen Formatierungsanforderungen der wichtigsten Plattformen.
Verlagsformat .docx — Ein Klick
EPOS-AI exportiert dein Manuskript in korrektem Verlagsstandard: Times New Roman 12pt, 1,5-zeiliger Abstand, korrekte Kopfzeilen, Titelseite, Kapitelformatierung. Du musst nichts manuell einstellen. Das Dokument ist bereit zur Einreichung.
ePub mit validen Metadaten
Der ePub-Export erzeugt ein EPUBCheck-valides Dokument mit korrektem Inhaltsverzeichnis, eingebetteten Kapitellinks und allen Metadaten, die du beim Einrichten des Projekts hinterlegt hast. Plattformkompatibel mit KDP, Apple Books, Tolino und anderen.
Druckfertige PDF mit KDP-Vorgaben
Wähle das Buchformat (Taschenbuch, Hardcover) und die Zielplattform, und EPOS-AI exportiert eine druckfertige PDF mit korrekten Seitenrändern, Beschnittzugabe und eingebetteten Schriften — bereit zum direkten Upload bei BoD, Amazon KDP oder anderen Print-on-Demand-Diensten.
Exportfertig in einem Klick
EPOS-AI formatiert dein Manuskript automatisch für Verlage, Amazon KDP, Apple Books und Print-on-Demand. Kein manuelles Formatieren, keine Fehler, keine verlorenen Stunden.
Jetzt kostenlos testenMetadaten: Der unterschätzte Faktor für Buchverkäufe
Technisch perfekt formatiert, aber niemand findet das Buch — das ist ein häufiges Problem bei Selfpublishern, das nichts mit der Schreibqualität zu tun hat. Metadaten sind die unsichtbare Architektur, die bestimmt, wie gut ein Buch bei Amazon, Thalia oder anderen Plattformen gefunden wird.
Die wichtigsten Metadaten für dein Buch:
Titel und Untertitel: Der Titel ist auch ein SEO-Element. Bei Sachbüchern und Ratgebern ist das offensichtlich — bei Romanen weniger. Trotzdem: Wenn dein Romantitel gleichzeitig ein häufig gesuchtes Keyword enthält (z.B. „Der Zürich-Thriller"), ist das ein Vorteil bei der Plattform-Suche.
Buchbeschreibung (Klappentext): Die Buchbeschreibung bei Amazon ist das wichtigste Verkaufselement nach dem Cover. Sie entscheidet, ob jemand, der das Cover anklickt, auch kauft. Sie ist gleichzeitig SEO-relevant: Keywords in der Beschreibung verbessern die Auffindbarkeit. Investiere Zeit in eine professionelle Buchbeschreibung — oder nutze EPOS-AI, um verschiedene Versionen zu testen.
Kategorien und Keywords: Bei Amazon KDP kannst du zwei Kategorien und sieben Keywords wählen. Die Kategoriewahl beeinflusst, in welchen Bestsellerlisten dein Buch erscheint — und damit die organische Sichtbarkeit. Wähle spezifisch: „Thriller & Suspense > Psychologischer Thriller" schlägt „Belletristik" jedes Mal.
BISAC-Codes: Für Buchhandels-Distribution werden BISAC-Codes (Book Industry Standards and Communications) verwendet. Books on Demand und Ingram fragen nach diesen Codes. Wähle den präzisesten Code für dein Genre — er bestimmt, in welcher Kategorie Buchhandlungen dein Buch einordnen.
ISBN: Was sie ist, ob du sie brauchst und wie du sie bekommst
Die International Standard Book Number (ISBN) ist die eindeutige Identifikationsnummer eines Buches. Jede Ausgabe (Hardcover, Taschenbuch, eBook) braucht eine eigene ISBN.
Brauchst du eine ISBN? Für Amazon KDP eBooks: Nein — KDP vergibt eine ASIN als interne Kennung. Für KDP Paperback: Nein, aber du kannst eine kostenlose KDP-ISBN verwenden (mit dem Nachteil, dass sie an Amazon gebunden ist). Für den Buchhandel in Deutschland, Österreich oder der Schweiz: Ja — ohne ISBN ist eine Listung im Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) nicht möglich, und Buchhandlungen können dein Buch nicht bestellen.
Wo bekommst du eine ISBN? In Deutschland: MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels (mein-buch.info). In Österreich: Hauptverband des Österreichischen Buchhandels. In der Schweiz: Schweizer Buchzentrum (SBZ). Die ISBN-Vergabe ist für Selfpublisher kostenpflichtig — die Preise variieren je nach Paketgröße.
Alternativ: Books on Demand (BoD) vergibt ISBNs inklusive bei der Veröffentlichung über ihre Plattform. Das ist für viele deutschsprachige Selfpublisher die einfachste Option.
Häufige Upload-Fehler bei Amazon KDP — und wie du sie vermeidest
Auch wenn du alles richtig formatiert hast, kann der Upload-Prozess bei Amazon KDP Fallstricke bereithalten. Hier die häufigsten Fehler, die Autoren Stunden kosten:
Fehler: Cover-Dimensionen nicht korrekt. Amazon KDP hat genaue Anforderungen für Cover-Bilder: Mindestens 2.560 × 1.600 Pixel, Seitenverhältnis zwischen 1:6 und 1:9, JPG oder TIFF, Farbmodus RGB (nicht CMYK). Ein Cover in CMYK hochgeladen sieht auf dem Bildschirm oft gut aus — wird aber von KDP abgelehnt oder mit deutlich schlechterer Farbwiedergabe akzeptiert.
Fehler: Fehlende Einbettung von Schriften im PDF. Wenn dein Print-PDF Schriften nicht eingebettet hat, können diese in der Druckausgabe durch Ersatzschriften ersetzt werden — mit unvorhersehbarem Ergebnis. In Adobe Acrobat prüfst du das unter Eigenschaften → Schriften. Alle aufgelisteten Schriften sollten als „eingebettet" ausgewiesen sein.
Fehler: Falscher Farbmodus für Innendesign. Für Bücher mit ausschließlich schwarzem Text muss die PDF als Graustufen oder Schwarz-Weiß exportiert werden. Ein farbig erstelltes Dokument, das als s/w gedruckt werden soll, erzeugt unnötige Dateigröße und manchmal graue Hintergründe, wo eigentlich Weiß sein sollte.
Fehler: Zu kleiner Bundsteg. Der Bundsteg (innerer Rand) muss größer sein als der Außenrand — weil beim Binden ein Teil des Papiers im Buchrücken verschwindet. KDP gibt für verschiedene Seitenzahlen Mindest-Bundsteg-Angaben vor. Zu klein → Text wird beim Binden abgeschnitten oder ist schwer lesbar. Das kostet ein Probeexemplar und Nerven.
Fehler: Kein Probeexemplar bestellt. Immer ein Probeexemplar bestellen, bevor du das Buch veröffentlichst. Was am Bildschirm gut aussieht, kann gedruckt anders wirken: Schriftgröße, Zeilenabstand, Cover-Farben. Das Probeexemplar kostet ca. 3–8 Euro plus Versand — und rettet dich vor dem Ärgernis, hinterher festzustellen, dass die Schrift zu klein ist.
Der Zeitplan: Wann machst du was?
Export ist keine Aufgabe für den letzten Tag vor der Einreichung. Hier ist ein realistischer Zeitplan für den Weg vom fertigen Manuskript zur Veröffentlichung:
Woche 1–2: Letztes Korrekturdurchlesen (inhaltlich und sprachlich). Wenn möglich: Externe Lektüre durch Beta-Leser oder professionelle Lektorin.
Woche 3: Technische Formatierung des Word-Dokuments nach Verlagsstandard. Gleichzeitig: ePub-Datei erstellen und mit KDP Previewer testen.
Woche 4: Coverdesign abschließen (für Selfpublishing). ISBN beantragen (wenn nötig). Metadaten vorbereiten: Klappentext, Kurzbeschreibung, Kategorie, Keywords.
Woche 5: Upload bei gewählten Plattformen. Probeexemplar bestellen (bei Print-on-Demand), prüfen, ggf. korrigieren und erneut hochladen.
Woche 6+: Veröffentlichung. Marketing starten.
Fazit: Technische Perfektion als letzter Respekt vor deiner Arbeit
Du hast ein Jahr oder mehr an deinem Roman gearbeitet. Die technische Aufbereitung für die Veröffentlichung ist der letzte Akt dieser Arbeit — und verdient dieselbe Sorgfalt wie das erste Kapitel.
Ein schlecht formatiertes Manuskript bei einem Verlag signalisiert: Ich habe die Grundregeln nicht recherchiert. Ein schlecht formatiertes eBook bei Amazon signalisiert: Ich habe das Endprodukt nicht getestet. Beides schadet dem Eindruck — und damit den Chancen deines Buches.
Mit den richtigen Werkzeugen ist der Export-Prozess kein Marathon. Es ist eine halbe Stunde konzentrierter Arbeit — wenn du weißt, was du tust. Und jetzt weißt du es.