Exposé schreiben für den Verlag: Was Agenten wirklich sehen wollen
Das Exposé ist die schwierigste Textform, die ein Romanautor beherrschen muss. Nicht weil sie literarisch anspruchsvoll wäre — sondern weil sie ein anderes Gehirn verlangt als das Schreiben eines Romans. Ein Exposé ist eine Verkaufspräsentation, die gleichzeitig die literarische Qualität eines Werks spürbar machen soll. Dieser Widerspruch lähmt viele Autoren.
Was ein Exposé leisten muss
Ein Literaturagent oder Verlagslektor entscheidet in den ersten 90 Sekunden, ob ein Exposé interessant ist. In dieser Zeit muss dein Text drei Fragen beantworten: Um was geht es wirklich (nicht die Handlung — den Kern)? Wer ist die Hauptfigur und was steht für sie auf dem Spiel? Warum ist dieses Buch jetzt relevant?
Der häufigste Fehler: Die Inhaltsangabe
Neun von zehn Exposés, die bei Agenturen eingehen, sind Inhaltsangaben. Sie erzählen, was passiert — aber nicht, was auf dem Spiel steht. Ein Agent muss nicht wissen, dass deine Protagonistin in Kapitel 7 einen Brief findet. Ein Agent muss wissen, was dieser Brief für die Seele deiner Protagonistin bedeutet.
EPOS-AIs Exposé-Generator wurde speziell für dieses Problem entwickelt. Er analysiert dein Manuskript und extrahiert den emotionalen Kern — nicht die Handlungszusammenfassung. Er generiert einen strukturierten Exposé-Entwurf, den du dann überarbeiten und personalisieren kannst.
Struktur eines überzeugenden Exposés
Einstieg (1 Absatz): Die Kernsituation des Romans in einem Satz. Der Konflikt, der alles antreibt. Die Frage, die der Roman stellt.
Protagonistin (1 Absatz): Wer ist diese Figur im Wesentlichen — nicht biografisch, sondern psychologisch? Was will sie, was braucht sie, und warum ist das nicht dasselbe?
Handlung (2–3 Absätze): Die drei Akte in knapper Form. Wendepunkte benennen, nicht beschreiben. Das Ende muss verraten werden — Agenten lesen keine Überraschungsangebote.
Relevanz & Markt (1 Absatz): Wo steht das Buch im Markt? Vergleichstitel aus den letzten fünf Jahren, keine Klassiker. Zielgruppe präzise.
Kannst du deinen Roman in zwei Sätzen beschreiben, die jemanden neugierig machen — ohne die Handlung zu erzählen? Wenn nicht, ist das Exposé noch nicht fertig. EPOS-AI hilft dir, diesen Kern zu destillieren.
Der Unterschied zwischen gut und überzeugend
Ein gutes Exposé beschreibt einen Roman korrekt. Ein überzeugendes Exposé macht neugierig auf einen Roman, den man noch nicht gelesen hat. Der Unterschied liegt nicht in den Fakten, sondern in der Sprache: präzise, lebhaft, mit einer Haltung — so wie der Roman selbst.
Bereit für den Unterschied?
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